OE Champion — Führungsrolle im CI-System. Steuern, entscheiden, Ergebnisse sichern.

Projektauswahl · Governance · Entscheidung · Kein Belt Titel · 1 Tag Workshop

OE Champion

Der OE Champion ist die Führungsrolle im Operational Excellence System. Er wählt Projekte aus, initiiert sie, stellt Ressourcen bereit und sorgt dafür, dass Verbesserungen nachhaltig im Unternehmen verankert werden. Er leitet keine Projekte, aber ohne ihn scheitern sie.

Der entscheidende Unterschied zur Belt-Rolle: Der OE Champion braucht kein Methodenstudium. Er braucht Klarheit darüber, welches Werkzeug welches Problem löst, wie man ein CI-Programm führt und wie man als Führungskraft Projekte ermöglicht statt behindert.

Unser OE Champion Workshop ist kein Training, sondern ein eintägiges Entscheidungsformat: moderiert, diskussionsbasiert, mit Erfahrungsaustausch aus über 575 Projektcoachingeinsätzen. Er endet nicht mit einer Prüfung, sondern mit einem konkreten nächsten Schritt für Ihr Unternehmen.

Kein Training. Ein Entscheidungsformat.

Der OE Champion Workshop vermittelt keine Methodik: Er schärft den Entscheidungsmechanismus. Welches CI-Werkzeug löst welches Problem? Wie wählt man gute Projekte aus? Wie führt man ein Programm, ohne selbst Experte zu sein? Der Workshop endet mit einem moderierten Gespräch über den konkreten nächsten Schritt. 

OE Champion — Aufgaben in der Organisation

Der OE Champion arbeitet nicht auf Projektebene, er arbeitet auf Systemebene. Er definiert Prioritäten, sichert Ressourcen und schafft die Bedingungen, unter denen Verbesserungsprojekte gelingen können. Ohne einen aktiven Champion verlaufen CI-Projekte häufig im Sand, nicht weil die Methodik versagt, sondern weil Prioritäten fehlen.

Projektsteuerung & Governance

  • Projekte auswählen, priorisieren und initiieren mit klaren Kriterien
  • Business Case eines Projekts bewerten: Lohnt sich der Aufwand?
  • Ressourcen bereitstellen: Zeit, Budget, Zugang zu Daten und Prozessen
  • Tollgate-Reviews leiten: Projektstatus prüfen, Entscheidungen treffen
  • Hindernisse beseitigen, die Projektleiter nicht selbst lösen können
  • Eskalationen entgegennehmen und operative Blockaden lösen
  • Projektergebnisse im Führungskreis präsentieren und verankern

CI-Systemführung

  • Die richtige Methodik für das richtige Problem wählen
  • CI-Reifegrad des Unternehmens einordnen und Entwicklungspfad definieren
  • Verbindung zu Unternehmenskennzahlen: Strategie in Projekte herunterbrechen
  • Veränderungsprozesse aktiv unterstützen und Akzeptanz im Management sichern
  • Schnittstelle zwischen Unternehmensführung und CI-Team gestalten
  • Six Sigma als Managementsystem nachhaltig im Unternehmen verankern
  • Interne Championrolle für neue Belts und Programmwellen übernehmen

Workshop-Struktur

Schwerpunkt

Kerninhalte (Auswahl)

Was kann welches Tool? Entscheidungsfindung

Six Sigma vs. Lean vs. KVP vs. 8D Entscheidungsbaum · Typische Problemtypen und passende Methodik · 10 häufigste Führungsfragen mit Praxisantworten

Projektauswahl, KPIs & Business Case

Was ist ein gutes Six Sigma Projekt? · Verbindung zu Unternehmenskennzahlen · COPQ · Kosten schlechter Qualität · Business Case aufbauen · Typische Fehler bei der Projektauswahl

Rolle des Champions: führen, nicht verwalten

Champion vs. Projektleiter vs. Black Belt Rollenabgrenzung · Tollgates: Was prüfe ich wann? · Ressourcenverantwortung · Veränderungsmanagement · CI-Reifegrad einordnen

Wie geht es weiter? Einführung & nächste Schritte

Drei Wege der CI-Einführung: Pilotprojekt, Green Belt-Welle, Deployment: Welcher Weg passt zu welchem Unternehmen · Moderiertes Gespräch: konkreter nächster Schritt

Das CI-Führungssystem: OE Champion · Black Belt · Master Black Belt

Drei Rollen. Eine Wirkung.

Ein funktionierendes CI-System braucht alle drei Rollen -und jede ist unverzichtbar. Kein Champion: Projekte haben keine Priorität und scheitern an der Organisation. Kein Black Belt: Methodik fehlt, Projekte verlaufen im Sand. Kein Master Black Belt: das System wächst nicht, Standards fehlen, Ergebnisse sind nicht reproduzierbar.

Die drei Rollen ergänzen sich, sie ersetzen sich nicht. Ein OE Champion der gleichzeitig Methodik-Experte sein will, verliert seine eigentliche Stärke: die strategische Klarheit und die Entscheidungsgeschwindigkeit, die ein CI-Programm am Laufen hält.

OE Champion

Strategie & Governance

  • Projekte auswählen und priorisieren
  • Ressourcen bereitstellen
  • Tollgate-Reviews leiten
  • Hindernisse beseitigen
  • Ergebnisse im Management verankern
  • CI-Strategie mit Unternehmenszielen verbinden

Black Belt

Ausführung & Coaching

  • Komplexe Projekte eigenverantwortlich führen
  • Green Belts methodisch coachen
  • Statistische Tiefe (DoE, Regression, SPC)
  • Phase-Gate-Reviews gestalten
  • Projektdokumentation auf Zertifizierungsniveau
  • Ergebnisse in € messen und berichten

Master Black Belt

System & Entwicklung

  • CI-Programm aufbauen und skalieren
  • Black Belts und Green Belts coachen
  • Standards und Governance entwickeln
  • Als Co-Trainer Belts ausbilden
  • Reifegradmodelle einsetzen
  • Schnittstelle zur Geschäftsleitung gestalten

Zusammenarbeit im System — drei Rollen, eine Wirkung

Der OE Champion

…wählt das Projekt aus und gibt dem Black Belt das Mandat. Er hält den Rücken frei, sichert Budget und räumt Hindernisse aus dem Weg. Ohne ihn hat das Projekt keine Priorität und scheitert an der Organisation, nicht an der Methodik.

Der Black Belt

…führt das Projekt eigenverantwortlich nach DMAIC, coacht Green Belts methodisch und liefert dokumentierte Ergebnisse. Er berichtet an den Champion und eskaliert wenn Ressourcen fehlen oder Prioritäten unklar sind.

Der Master Black Belt

…entwickelt das System das Champion und Black Belt erst möglich macht: Standards, Governance, Qualifizierungspfade, Reifegradmodelle. Er coacht den Champion strategisch und den Black Belt methodisch und sorgt dafür dass das Programm wächst.

Fakten je Rolle — auf einen Blick

OE Champion

Black Belt

Master Black Belt

Fokus

Strategie & Governance

Projektausführung & Coaching

Systementwicklung & Standards

Dauer

1 Tag Workshop

17 Tage + Zerttag 

15 Tage · 12–18 Monate Praxisprogramm

Zertifikat

Teilnahmebestätigung

Black Belt (ASQ-konform)

Master Black Belt (ASQ-konform)

Prüfung

Keine

Schriftlich + Praxisprojekt

Kompetenznachweis (kein Exam)

Voraussetzung

Keine

Kein Vorwissen (vollst.) / GB

BB-Zertifikat + 2 BB-Projekte

Statistik

Nicht erforderlich

Inferenzstatistik vollständig

MBB-Niveau: DoE, MSA, Logist. Reg.

Standard

Intern (SSD)

ASQ · ISO 13053 · ISO 18404

ASQ · ISO 13053 · ISO 18404

Was Sie nach dem OE Champion Workshop können

Ein OE Champion nach dem Workshop hat keine Methodik studiert — er hat Klarheit gewonnen. Die Klarheit, die er braucht um ein CI-Programm zu führen, ohne selbst Experte zu sein. Basierend auf Erfahrung aus über 575 Projektcoaching-Einsätzen und 156 Inhouse-Programmen.

Entscheidungskompetenz

  • Die Logik von Six Sigma, Lean und DMAIC verstehen, aber ohne Methodendetails
  • Entscheiden welches Werkzeug für welches Problem geeignet ist
  • Gute Verbesserungsprojekte von schlechten mit klaren Kriterien unterscheiden 
  • Den Business Case eines Six Sigma Projekts bewerten
  • Die typischen Risiken und Stolpersteine einer CI-Einführung kennen
  • Den CI-Reifegrad des eigenen Unternehmens einordnen
  • Den nächsten konkreten Schritt zur Einführung definieren

Führungskompetenz im CI-System

  • Die eigene Rolle als Champion in Tollgates und Eskalationen ausfüllen
  • Ressourcenverantwortung als Führungsinstrument gezielt einsetzen
  • Green Belts und Black Belts durch aktive Unterstützung zum Projekterfolg führen
  • Veränderungsprozesse aktiv begleiten und Akzeptanz im Team sichern
  • Ein CI-Programm als Führungssystem – nicht als Projekt – verstehen
  • Strategische Unternehmensziele in konkrete Verbesserungsprojekte übersetzen

Lean und Six Sigma kombinieren? Lean Six Sigma Yellow Belt

Wer Lean-Werkzeuge und Six Sigma kombinieren will, findet im Lean Six Sigma Yellow Belt das passende Programm: Lean Basics sind vollständig integriert: Mit gleicher Laufzeit und erweitertem Inhalt.

Six Sigma Dienstleistungen GmbH in Zahlen

Zertifizierungen
1000 +

Seit 2017

Inhouse
0

durchgeführt

Projektcoachings
0

Einsätze

Trainings
0 +

offen und online

Seit der Gründung 2017 haben wir Unternehmen aus Automotive, Pharma, Maschinenbau, Finanzdienstleistung, Logistik und dem öffentlichen Sektor qualifiziert und begleitet.

Häufige Fragen zur OE Champion Rolle

Was ist ein OE Champion — und was macht er konkret?

Der OE Champion ist die Führungsrolle im CI-System. Er wählt Verbesserungsprojekte aus, stellt Ressourcen bereit, leitet Tollgate-Reviews und sorgt dafür, dass Ergebnisse dauerhaft verankert werden. Er leitet keine eigenen Projekte — aber ohne ihn scheitern sie. Im Unterschied zu Green Belt und Black Belt braucht der OE Champion keine Statistikkenntnisse. Er braucht Entscheidungslogik: Was ist ein gutes Projekt? Wann ist welches Werkzeug geeignet? Wie führt man ein CI-Programm strategisch?

Der klassische Six Sigma Champion war eine projektzentrierte Rolle — er unterstützte einzelne DMAIC-Projekte als Sponsor. Der OE Champion im Sinne der neuen Ausrichtung geht weiter: Er ist Entscheider für das gesamte Operational Excellence System — wählt die richtige Methodik für das richtige Problem (Six Sigma, Lean, KVP, 8D) und führt das CI-Programm strategisch. Kein Belt-Titel, kein ASQ, kein Methodenstudium — aber vollständige Führungsverantwortung für das CI-System.

Nein. Der Workshop setzt keine Methodenkenntnisse voraus. Führungskräfte ohne Six Sigma-Hintergrund profitieren genauso wie CI-erfahrene Manager — der Fokus liegt auf Entscheidungslogik und Führungsverantwortung, nicht auf statistischen Werkzeugen. Block 1 erklärt den Methodenüberblick so, dass keine Vorkenntnisse erforderlich sind.

Alle Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebestätigung ‚OE Champion Workshop‘ der Six Sigma Dienstleistungen GmbH. Es ist kein Belt-Zertifikat und kein ASQ-Standard — bewusste Designentscheidung: Eine Führungskraft die einen Workshop besucht, braucht keinen Prüfungsnachweis. Die Teilnahmebestätigung signalisiert Engagement für CI — kein Methoden-Abzeichen.

Der letzte Block ist der moderierte Einstieg in genau diese Frage. Je nach Ausgangssituation kann der nächste Schritt ein Pilotprojekt sein, eine Inhouse Green Belt-Welle, ein Deployment-Programm oder zunächst ein Projektcoaching für ein laufendes Projekt. Wir machen nach dem Workshop ein konkretes Angebot — ohne Druck, mit klarer Logik.

Ja — Inhouse ist besonders wirkungsvoll. In Block 4 werden dann die eigenen Projekte und Herausforderungen des Unternehmens direkt besprochen. Fallbeispiele und der Diskussionsteil werden auf Ihre Branche und Ihre aktuelle Situation abgestimmt. Ideal als Auftakt vor einer Inhouse Green Belt-Welle — wenn die Führungsebene als Champion-Rolle eingebunden werden soll.

Bereit für den nächsten Schritt? CI-System aufbauen.

Der OE Champion Workshop gibt Ihnen die Entscheidungslogik — Deployment gibt Ihrem Unternehmen die Struktur. Wenn Sie nach dem Workshop wissen, dass Sie ein systematisches CI-Programm einführen wollen, ist das Inhouse Deployment der nächste Schritt: Governance, Projektauswahllogik, Review-Zyklen und Qualifizierungspfad für alle Beteiligten.

Alternativ: Eine erste Inhouse Green Belt-Welle ist oft der direkteste Weg zu nachweisbaren Ergebnissen — mit Ihnen als aktiver Champion vom ersten Tag an.

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Jessica Bocek

Telefon: +49 (0)7946 420 9690

E-Mail:  info@six-sigma.de

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