Inhouse Deployment: Verbesserung als Unternehmensfähigkeit aufbauen.
Einzelne Projekte reichen nicht. Wer nachhaltig besser wird, braucht Struktur.
Ausgebildete Green Belts sind der Anfang und nicht das Ziel. Unternehmen, die dauerhaft von Lean und Six Sigma profitieren, haben mehr als qualifizierte Projektleiter: Sie haben Projektauswahllogik, Sponsorrollen, Review-Strukturen und eine interne Verbesserungskultur. Wir begleiten diesen Aufbau, vom ersten Schritt bis zur skalierten OE-Organisation.
Sie können klein einsteigen. Und schrittweise wachsen.
Die drei Reifestufen:
Stufe 1
Einzelne Welle
- Erste Green Belt Gruppe ausbilden
- Projekte begleiten
- Ergebnisse dokumentieren
Stufe 2
Strukturierung
- Projektauswahllogik
- Sponsor-Rollen klären
- Review-Zyklen einführen
Stufe 3
Skalierung
- Weitere Wellen – Black Belt Aufbau
- Interne MBB-Funktion
- KPI-Integration
Jede Stufe kann einzeln gestartet werden. Deployment bedeutet nicht sofort alles, es bedeutet strukturiert weiterkommen.
Für Führungskräfte & Entscheider
Verbesserungsinitiativen die nicht gesteuert werden, verlaufen im Sand. Wer nachhaltige Ergebnisse will, braucht mehr als ausgebildete Projektleiter. Er braucht ein System, das Projekte auswählt, begleitet und bewertet.
Was Deployment für die Führungsebene bedeutet:
- Projektauswahl nach klaren Kriterien nicht jedes Problem ist ein Six Sigma Projekt, wir helfen, die richtigen Themen zu priorisieren
- Sponsor-Rollen definieren und aktivieren, Führungskräfte als aktive Projektsponsor nicht als passive Empfänger von Abschlussberichten
- Review-Strukturen aufbauen regelmäßige Meilenstein-Reviews die Projekte auf Kurs halten
- KPI-Integration Projektergebnisse in bestehende Kennzahlensysteme einbinden
- Skalierung über Standorte und Bereiche von einem Pilotbereich zur unternehmensweiten OE-Struktur
- Keine externe Dauerabhängigkeit Ziel ist interne Eigenständigkeit, wir bauen auf, nicht an
Typischer Einstieg:
- Alignment-Workshop mit Führungsebene Ziele, Prioritäten, Governance-Logik — halber Tag
- Erste Inhouse-Welle begleiten Projektauswahl, Sponsor-Briefing, Review-Meilensteine
- Strukturaufbau parallel zur Ausbildung kein Warten, bis alle zertifiziert sind
Für HR / L&D
Eine Qualifizierungswelle ist ein guter Start. Aber erst wenn mehrere Wellen aufeinander aufbauen, eine interne Belt-Community entsteht und Projekte systematisch ausgewählt werden, entfaltet Inhouse-Qualifizierung ihren vollen Wert.
Was Deployment für HR & L&D bedeutet:
- Mehrwellenstrategie entwickeln welche Zielgruppen, in welcher Reihenfolge, mit welchem Programm
- Interne Belt-Community aufbauen Green Belts die sich gegenseitig unterstützen und Wissen weitergeben
- Programmstandards definieren einheitliche Zertifizierungslogik, Projektdokumentation und Erfolgsmessung
- Skalierung auf weitere Standorte Deployment-Logik übertragen, ohne jeden Standort neu aufzusetzen
- Weiterqualifizierung planen Green Belts zu Black Belts · Black Belts zu internen Coaches
- ROI-Dokumentation Projektergebnisse strukturiert erfassen, als Nachweis für das nächste Budget-Gespräch
Wie wir HR dabei unterstützen:
- Deployment-Workshop Programmstruktur, Zielgruppen und Wellen-Reihenfolge gemeinsam planen
- Programmunterlagen und Standards einheitliche Dokumentationslogik für alle Wellen
- Coaching-Struktur für Folgeprojekte begleitende Reviews damit Projekte nach der Ausbildung nicht stecken bleiben
- Aufbau einer internen MBB-Funktion mittelfristig: eigene Senior-Ressource intern entwickeln
Was unsere Leistungen typisch bringen
20.000 – 50.000 €
Durchschnittliche Einsparung pro Green Belt Projekt
1.450+
Ausgestellte Zertifikate seit 2017
575
Projektcoaching-Einsätze begleitet
Seit 2017 für die Industrie tätig
Seit 2017
durchgeführt
Einsätze
offen und online
Six Sigma Dienstleistungen GmbH unterstützt Unternehmen aus Automotive, Pharma, Maschinenbau, Logistik, Finanzdienstleistung und der öffentlichen Verwaltung beim systematischen Aufbau von Lean- und Six-Sigma-Kompetenz.
Häufige Fragen zu Inhouse Deployment
Was ist der Unterschied zwischen einem Inhouse-Training und einem Deployment?
Ein Inhouse-Training qualifiziert Mitarbeiter. Deployment baut das System, in dem diese Mitarbeiter wirksam werden. Ohne Projektauswahlrahmen, Sponsor-Rollen und Review-Strukturen bleiben ausgebildete Green Belts oft Einzelkämpfer und ihre Projekte verlaufen im Sand, weil die Organisation drumherum nicht vorbereitet ist. Das Deployment ist der strukturelle Rahmen, der Trainings in nachhaltige Wirkung übersetzt.
Müssen wir sofort ein vollständiges Programm aufbauen oder kann man klein einsteigen?
Klein einzusteigen ist ausdrücklich möglich und oft der richtige Weg. Der Einstieg beginnt mit einer Bestandsaufnahme und der gemeinsamen Festlegung von Zielen. Der Umfang und das Format richten sich nach Ihrer Ausgangslage. Danach begleiten wir die erste Inhouse-Welle mit einer einfachen Governancestruktur. Der Fokus liegt auf schnellen, dokumentierbaren Ergebnissen: Quick Wins, die intern Vertrauen schaffen und das Budget für die nächste Welle sichern.
Was passiert zu Beginn eines Deployment-Programms?
Am Anfang steht immer eine Bestandsaufnahme: Wo steht das Unternehmen methodisch? Welche Projekte sind realistisch und prioritär? Wer übernimmt Sponsor-Rollen? Welche Governance-Struktur passt zur Unternehmenskultur? Das kann ein halbtägiger Alignment-Workshop sein — oder ein mehrstufiger Prozess, je nach Komplexität. Ergebnis ist kein Konzeptpapier, sondern ein konkreter Stufenplan mit ersten Projekten und definierten Verantwortlichkeiten.
Was ist der Unterschied zwischen Deployment und Taskforce?
Deployment ist strukturierter Aufbau über Zeit: Ein Programm das schrittweise wächst, interne Kompetenz aufbaut und das Ziel hat, eigenständig zu werden. Taskforce ist akuter Bedarf sofort: Ein erfahrener Master Black Belt übernimmt ein kritisches Projekt oder eine Übergangsphase, wenn intern die Kapazität oder Kompetenz fehlt. Beides kann kombiniert werden: Taskforce löst das akute Problem, Deployment verhindert das nächste.
Wie lange dauert ein Deployment-Programm?
Eine erste Welle mit Begleitung — Bestandsaufnahme, Inhouse-Training, Projekt-Reviews, erste Quick Wins — läuft typisch über 6–9 Monate. Was danach kommt, hat kein fixes Ende. Prozesse ändern sich, neue Bereiche kommen dazu, Marktanforderungen steigen. Das eigentliche Ziel von Deployment ist nicht der Abschluss eines Programms, sondern der Aufbau einer internen OE-Struktur, die selbstständig weiterwächst. Wir begleiten so lange, wie es sinnvoll und gewünscht ist. Wenn die interne Kompetenz trägt, treten wir zurück.
Wie wird der Erfolg gemessen?
Erfolgskriterien werden vor Programmstart gemeinsam definiert. Typische Kennzahlen: Anzahl abgeschlossener DMAIC-Projekte, dokumentierte Projekteinsparungen in €, Zertifizierungsquote, Anteil Projekte mit aktivem Sponsor. Projektergebnisse werden vom Projektsponsor bestätigt und dienen nachweisbar als Grundlage für das nächste Budget-Gespräch.
Was kostet ein Deployment-Programm?
Das Deployment wird individuell kalkuliert. Ausgangslage, Unternehmensgröße und Zielzustand sind zu unterschiedlich für ein Standardpaket. Der Einstieg über eine Bestandsaufnahme und einen Alignment-Workshop ist überschaubar. Für Unternehmen mit mehreren geplanten Wellen bieten wir Rahmenverträge mit Rabatt auf alle enthaltenen Leistungen. Ein konkretes Angebot erstellen wir nach dem Erstgespräch.