Für HR & L&D — Skalierbare Programme, flexible Formate, messbarer Nutzen
Sie verantworten Personalentwicklung und betriebliche Weiterbildung. Sie kaufen kein einzelnes Training. Sie wollen ein Programm, das in Ihrem Unternehmen wirkt, sich über Wellen und Standorte skalieren lässt und nachweisbare Ergebnisse liefert. Inhouse als Primärformat, Live-Online für Standortunabhängigkeit, Coaching als Bonus.
Vier Bausteine: flexibel kombinierbar
Six Sigma White Belt (0,5 Tage)
Awareness Format für ganze Mannschaften. Halbtägige Sensibilisierung. Kein ASQ Hintergrund, sondern Sprache und Grundverständnis.
Zielgruppe: alle Mitarbeiter, Standortbelegschaften.
Six Sigma Yellow Belt (2 Tage)
ASQ-konforme Einführung. Mitarbeiter lernen, in DMAIC-Projekten aktiv als Teammitglieder oder Projektsupport mitzuwirken.
Zielgruppe: Teams, Projektsupport-Rollen.
Lean Six Sigma Yellow Belt (4 Tage)
Yellow Belt plus Lean Block. Verschwendung erkennen und Variation reduzieren. Die Ausbildung ist kombiniert für Produktions- und Serviceteams.
Zielgruppe: gemischte Teams mit Lean-Anteil.
Inhouse-Pakete
Ausbildungswellen und Programme über Standorte hinweg. Customized Inhalte, Sponsor-Alignment, Trainerkonstanz, KPI-Reporting.
Zielgruppe: HR-Verantwortliche mit Multi-Standort-Bedarf.
Erstes Projekt ohne ASQ-Anforderung
Wenn Sie schnell ein erstes Projekt aufsetzen wollen
Sie haben ein konkretes Verbesserungsproblem im Bereich und sollen das Projekt leiten. Eine 8-tägige ASQ-Ausbildung wäre Overkill! Sie brauchen genug Methodik, um das Projekt sauber durchzuziehen, und einen praktischen Bezug zu Ihrem Fall. Genau dafür ist der Improvement Practitioner gemacht: in fünf bis sechs Tagen die DMAIC-Logik und die wichtigsten Werkzeuge anwenden.
Wichtige Klarstellung: Der Improvement Practitioner
Der Improvement Practitioner ist KEINE Light-Version des Green Belt und KEINE Vorstufe. Es ist ein eigenständiges Produkt für Unternehmen ohne Belt Struktur. Wer ein international anerkanntes ASQ-Zertifikat braucht, geht direkt zum Green Belt. Beide Wege sind valide, sie adressieren unterschiedliche Bedürfnisse.
Six Sigma Improvement Practitioner
5 Tage · Intern · DMAIC-Logik mit Projektbezug. Kein ASQ, kein Belt-Titel — internes Zertifikat.
Zielgruppe: Projektleiter ohne ASQ-Vorgabe, schnelle Praxis.
Lean SS Improvement Practitioner
6 Tage · Intern · Lean-Werkzeuge plus Six-Sigma-Logik. Verschwendung und Variation kombiniert.
Zielgruppe: Projektleiter mit Lean-Fokus oder gemischten Problemen.
Wann passt der Improvement Practitioner und wann nicht?
PASST: Sie wollen ein Projekt anstoßen, ohne dass die ganze Mannschaft formal zertifiziert wird. Ihr Unternehmen hat keine Belt-Kultur. Sie brauchen schnell Wirkung statt vollständiger Methodentiefe.
PASST NICHT: Ihr Unternehmen verlangt ASQ-konforme Zertifikate. Sie müssen eine internationale Norm einhalten (Automotive, Pharma). In diesen Fällen direkt zum Six Sigma Green Belt.
Awareness-Welle für ganze Standorte
Wenn Sie eine ganze Mannschaft sensibilisieren wollen
Sie wollen kein Belt-Programm, Sie wollen eine gemeinsame Sprache. Ein neuer Standort wird angeschlossen oder eine Akquisition wird integriert? Eine Verbesserungsinitiative startet und alle sollen verstehen, worum es geht? Dafür ist die Awareness-Welle gemacht: White Belt für die ganze Belegschaft, Yellow Belt für diejenigen, die in Projekten aktiv mitwirken.
Six Sigma White Belt
0,5 Tage · Intern · Halbtägige Sensibilisierung. Kein Belt-Titel, kein ASQ — gemeinsame Methodensprache.
Format: Inhouse-Workshop für Gruppen bis 30 Teilnehmer.
Six Sigma Yellow Belt
2 Tage · ASQ / ISO · Aktive Mitarbeit in DMAIC-Projekten. Internationale Anerkennung des Zertifikats.
Format: Inhouse-Programm für Gruppen 8-12 Teilnehmer.
Typischer HR-Anwendungsfall: Awareness vor Programmstart
Ein Standort mit 200 Mitarbeitern startet ein CI-Programm. Die Reihenfolge: Erst White Belt für alle 200 (zwei bis drei halbe Tage parallel über mehrere Schichten). Danach 30-40 Yellow Belts in 3-4 Inhouse-Wellen. Erst dann sollte die Projektleiterausbildung beginnen, denn sonst fehlt das Fundament im Team.
Erste Projektleiterwelle
Wenn Sie die ersten internen Projektleiter aufbauen
Die Awareness ist da? Jetzt brauchen Sie Mitarbeiter, die Verbesserungsprojekte selbst leiten. Die Standardentscheidung in HR-Kontexten: Green Belt mit ASQ-Zertifikat. Es ist international anerkannt und methodisch fundiert. Die Alternative für Unternehmen ohne formale Belt-Anforderung: der Improvement Practitioner: Er ist kürzer, das Zertifikat ist intern ausgelegt, und der Praxisbezug schnell.
Six Sigma Green Belt
8-9 Tage + Zertifizierungstag · ASQ / ISO · Vollausbildung mit Projektarbeit. Standardprogramm für die ersten internen Projektleiter.
Format: Inhouse oder offen · Gruppen 6-12 Teilnehmer · 2 Blöcke à 4-5 Tage.
Improvement Practitioner
5-6 Tage · Intern · Schneller Praxiseinstieg ohne ASQ-Anforderung. Für Unternehmen ohne formale Zertifikatspflicht.
Format: Inhouse · Gruppen 6-12 Teilnehmer · 1 Block.
HR-Entscheidungshilfe: Green Belt oder Improvement Practitioner?
Green Belt wählen, wenn: Mitarbeiter international tätig sind, ASQ-Standards interne Vorgabe sind, Zertifikate karriererelevant kommuniziert werden, oder das Programm langfristig ausgebaut werden soll (Black Belt, MBB als Folgestufen).
Improvement Practitioner wählen, wenn: schneller Projektbezug Priorität hat, Belt-Kultur nicht etabliert ist, Budget oder Zeitressourcen knapp sind, oder ein Pilotbereich getestet werden soll, bevor ein größeres Programm folgt.
Multi-Wellen-Programme über Standorte
Wenn Sie über mehrere Wellen und Standorte skalieren
Eine erste Welle ist ein Anfang. Echte Wirkung entsteht durch wiederholbare Programme: dieselbe Trainerlogik in Welle 4 wie in Welle 1, Erfahrungen aus früheren Wellen fließen in spätere ein, Inhalte werden kontinuierlich an Ihre Branche angepasst. Unsere Inhouse Pakete sind der Rahmen dafür: Von Welle 2 an wird es nicht teurer, sondern besser.
Inhouse-Pakete
Wiederholbare Wellen mit Trainerkonstanz. Inhalte werden zwischen Wellen anhand Ihrer Erfahrungen geschärft. Sponsor-Alignment, KPI-Reporting.
Format: 3-6 Wellen pro Jahr typisch · Multi-Standort möglich.
Customized Programme
Inhalte auf Ihre Branche und Prozesse zugeschnitten. Eigene Fallbeispiele, eigene Templates, eigene Datensätze für die Übungen.
Format: Inhouse · Branchenspezifisch · auch sprachgemischt.
Was wir aus 156 Inhouse-Programmen wissen
Die Wellen 2 bis 4 sind die produktivsten, nicht, weil die Trainer besser werden, sondern weil das Programm in Ihre Sprache rutscht. Erfahrungen aus Welle 1 fließen in die Inhalte für Welle 2 ein, Praxisbeispiele werden von Ihren eigenen Projekten ersetzt, die Verständigung zwischen Trainer und Teilnehmern beschleunigt sich. Ein Anbieterwechsel zwischen Wellen verbrennt diesen Effekt.
Wie Inhouse mit uns operativ funktioniert
Was HR-Verantwortliche operativ wissen wollen
Inhouse-Trainings sind unser Primärformat: 156 Programme dokumentieren dies. Die folgenden vier Aspekte sind das, was HR-Verantwortliche typischerweise im Erstgespräch klären.
Format-Flexibilität
Präsenz, Live-Online, Hybrid. Alle drei Formate sind aktiv im Einsatz. Live-Online ohne Reisekosten, Präsenz mit höherer Bindung. Hybrid kombiniert beides. Das Konzept und der Auftakt vor Ort, Vertiefung remote.
Sprachen
Deutsch primär, Englisch auf Anfrage für ausgewählte Programme. Internationale Mannschaften können denselben Inhalt parallel auf Deutsch und Englisch erhalten.
Vertragsstruktur
Pro Welle, pro Programm oder als Rahmenvertrag über mehrere Jahre. Bei Mehr-Wellen-Verträgen sind Trainerkonstanz und Inhalts-Weiterentwicklung vertraglich zugesichert.
Was unsere Zahlen für Ihre Personalentwicklung bedeuten
durchgeführt
Seit 2017
Einsätze
Programme
Personalentwicklung wird typisch nicht über einzelne Einsparungen begründet, sondern über drei HR-relevante Hebel: Zertifizierungsquoten der ausgebildeten Mitarbeiter, Bindung von Talenten durch international anerkannte Belt-Zertifikate und kontinuierlicher Aufbau interner Methodenkompetenz über Wellen hinweg. Die typische Einsparung pro Green-Belt-Projekt von 20.000 bis 50.000 Euro ist ein zusätzliches Argument gegenüber Geschäftsleitung und Einkauf und nicht das Hauptargument für HR selbst.
Häufige Fragen aus HR- und L&D Sicht
Was kostet ein Inhouse-Training für unser Unternehmen?
Inhouse-Trainings werden nach Tagessatz kalkuliert. Wir erstellen ein individuelles Angebot basierend auf Programm, Dauer, Format (Präsenz oder online), Sprache und Teilnehmerzahl. Richtwert: ein 8-tägiges Green Belt-Programm Inhouse für 6-10 Teilnehmer liegt im mittleren fünfstelligen Bereich. Bei Mehr-Wellen-Verträgen verbessert sich die Pro-Teilnehmer-Kostenstruktur deutlich.
Können wir ein Programm sprachlich gemischt durchführen?
Ja. Bei internationalen Mannschaften können wir Inhalte parallel auf Deutsch und Englisch durchführen, entweder mit zwei Trainern oder als zwei separate Sprachgruppen mit Terminsynchronisierung. Coaching ist ebenfalls in beiden Sprachen verfügbar.
Wie viele Teilnehmer sollten in einer Inhouse-Welle sein?
Optimal: 6-12 Teilnehmer pro Belt-Programm (White Belt darf größer sein, bis 30). Unter 6 Teilnehmern ist Inhouse wirtschaftlich oft nicht sinnvoll, dann eher ein offenes Training. Über 12 leidet die Interaktion und individuelle Projektarbeit. Bei mehr als 15 Bedarfen empfehlen wir zwei parallele Gruppen.
Was passiert mit Mitarbeitern, die das Training abbrechen oder die Prüfung nicht bestehen?
Bei Abbruch durch Krankheit oder bei betrieblichen Gründen ist das Nachholen in einer späteren Welle möglich. Bei nicht bestandener Abschlussprüfung: Wiederholungstermin, typischerweise gegen reduzierte Gebühr. Wir erstellen vor Programmstart einen schriftlichen Rahmen für solche Fälle, damit Ihre HR nicht im Einzelfall verhandeln muss.
Wie messen wir den Erfolg unseres Programms?
Wir liefern auf Wunsch quartalsweises Reporting: Teilnehmerzahlen, bestandene Prüfungen, abgeschlossene Praxisprojekte, dokumentierte Einsparungen aus Projekten, Wiederholkäufer-Effekte. Das Reporting kann an HR-Leitung, Programm-Sponsor oder Geschäftsleitung adressiert werden.
Wir haben bereits ausgebildete Belts von anderen Anbietern. Was bringt der Wechsel zu Ihnen?
Trainerkonstanz und konsistente Inhalte. Wir können bestehende Belts in unser System über den Zertifizierungsworkshop für extern Ausgebildete ohne abgeschlossenes Projekt integrieren oder über Coachingstunden für aktive Belts. Bei Multi-Wellen-Programmen ist Anbieterwechsel zwischen den Wellen ein Effizienzverbrenner.
Bieten Sie auch reine Online-Trainings an?
Ja, alle Programme sind auch als Live-Online buchbar. Inhalte sind identisch zu Präsenz, aber per Videokonferenz. Vorteil: keine Reisekosten, einfache Multi-Standort-Teilnahme. Nachteil: geringere Bindung als Präsenz, wir empfehlen daher hybrid-Formate für Belt-Programme. Der Auftakt und Praxisteile vor Ort, Theorie remote.
Welche Programmgröße passt zu Ihrem Unternehmen?
In einem 30-minütigen Beratungsgespräch klären wir Ihre Ausgangslage, Ihre Zielsetzung und welcher Skalierungsschritt — Awareness-Welle, erste Projektleiter-Welle oder Multi-Wellen-Programm — für Ihren Kontext der richtige ist. Unverbindlich, ohne Verpflichtung.